Mir geht grad, dank einem mädchen, dass mich ein wenig (oder sogar sehr) geöffnet hat recht viel im kopf herum und ich habe teilweise gerade das gefühl alles zu verstehen bzw. die dinge die ich nicht verstehe kann ich akzeptieren und versuchen sie zu verstehen.
Trotzdem denke ich mir, dass das Leben nicht so einfach sein kann wie ich es mir gerade vorstelle, aber das macht auch gar nichts - in meinem mikrocosmos passts grad ganz gut :)
So
anfangen möchte ich mit meiner Theorie über .. ja ka wie der mensch aufgebaut ist - von der gedanklichen seite jez her.
Ich unterteil das recht harsch in 3 Teile (auch wenn mir bewusst ist, dass die Grenzen fließend sind):
1) Bauch/Herz/Gefühl
2) Verstand/Hirn/Logik
3) Unterbewusstsein/dazu/fällt/mir/leider/nach/den/schrägstrichen/nix/ein
so ganz unwichtiges Nebendetail:
hab den 3 Teilen bei mir auch charaktereigenschaften zugeschrieben irgendwo.
also mein Verstand ist ein ganz hyperaktiver flitziger 14 jähriger junge, der ungeduldig ist, am liebsten alles sofort machen würde, allerdings unendlich ängstlich. Außerdem schreit er am lautesten und übertönt die anderen meistens. Im gewissen Sinn ist der Typ ein Macho, der die anderen möglichst unterdrücken will.
Mein Bauch ist ein alter Herr. Er hat meistens recht, es ist ihm aber auch relativ egal ob man ihm zuhört. Er spricht leiser und braucht ein bisschen für seine Entscheidungen.
Ja und mein Unterbewusstsein ist Carmen Sandiego. Unbekannt, man kann sie nicht finden, doch spannend und nimmt viel Einfluss. Außerdem find ichs cool einen Teil von mir zu haben der ne scharfe Frau ist ;).
hey - ist garnichtmal so uninteressant geworden.
noch eine randinfo: ich finde diesen Gedanken an die 3 Teilung so gut, dass ich ehrliche Angst habe schizophrän zu werden. Weiß nicht so recht was ich davon halten soll - kenn mich da auch ein bisschen zu wenig bei schizophränie aus (schreibt man das überhaupt so?).
Habe teilweise schon - zwar irgendwo scherzhaft - gespräche zwischen Hirn und Herz gehabt (also eigentlich nur 2 Sätze wo ich mir sachen dachte wie "ahh hallo Herz, gut dass du mal wieder eine Entscheidung getroffen hast). Naja bissl weird, aber ich glaub für echte schizophränie gehört in wahrheit schon mehr dazu - zum beispiel hazn :)
So um vom theoretischen ein bisschen ins praktische zu kommen schreib ich mal ein bisschen darüber was ich so in den letzten tagen getan habe und vorallem wie ich es getan hab.
Zusammenfassend würd ich sagen ich hab sehr bewusst mein Hirn in den Hintergrund gestellt und mein Herz mal werken lassen. Interessanter weise braucht man dazu sehr viel Hirnkraft glaub ich - wofür ich dem Hirn auch dankbar bin (seht ihr - schonwieder diese schizophränie - ANGST :)).
Praktisch heißt das, dass ich alles gemacht habe was ich wollte - also was ich wirklich wollte - immer der erste gedanke. Bin draufgekommen, auch wenn mir das noch nicht 100% klar ist warum das so ist, dass die erste entscheidung immer die beste ist. Man kann noch soviel über die Entscheidung nachdenken und sie 100x überdenken (dabei war ich bis vor kurzem glaub ich weltmeister) aber selbst wenn qualitativ gesehen (also vom ergebnis) die überdachte Entscheidung besser war als die Erste ist die Erste trotzdem einfach besser. Das liegt vielleicht an so Dingen wie Statistik, dass sagen wir mal in 90% der Fällen die Erste die beste ist, aber nur in 80% die überdachte (oft sinds ja dann auch die selben). Ich hoff ihr (an wen schreib ich hier überhaupt? ich weiß es nicht und finds grad witzig - ok ich schreib bissl für die marlene - HUHU :) ) wisst ca was gemeint ist ich will das jez net weiter ausführen. Außerdem könnte das mit der ersten Entscheidung deswegen besser sein, weil es im Leben dann doch sehr viel auf Zeit auch ankommt. Das ist mir speziell beim Fußball aufgefallen - da hab ich einfach immer sofort das gemacht was mir in den Sinn gekommen ist und bin perfekt damit gefahren, weil ich halt keine Sekunde hasatiert habe. Fand das sehr überraschend irgendwie - führt mich übrigends zum nächsten thema: Selbstvertrauen, aber jez gibts esssen - reisfleisch - mmmh :)
ok mmh reisfleisch war gut. Auch ein offenes gespräch mit meinen eltern gehabt - wieder etwas was ich aus angst vor akwardheit normalerweise nicht machen würde, aber ich habs jez trotzdem gemacht und das war sehr nett. Mach ich viel zu selten - aber daran ist auch vorallem meine mutter und da wieder deren mutter schuld! ich glaub meine oma is ein ganzschön unoffener mensch, aber das ist ein anderes thema.
selbstvertrauen:
aus einem grund den ich mir wieder nicht ganz erklären kann es aber ok ist, weil ich das zur zeit einfach so hinnehme (ich weiß, dass ich scheiß sätze schreibe, aber sie schießen mir gerade so in den kopf und editieren ist faschismus! ^^) - habe ich zur zeit unglaubliches selbstvertrauen. und das tolle ist - alles ist besser! Alles funktioniert besser, alles ist weniger mühsam, alle leute reagieren freundliche, man erlebt tollere dinge, man kann seine gedanken in Richtungen steuern in die man sie haben will (das funktioniert leider nur teilweise) und man hat tolle ideen. Das mit dem Selbstvertrauen hängt glaub ich recht eng mit dem 1. gedanke schnell entscheiden zusammen - ööööhm ich glaub dazu gibts noch viel mehr zu sagen, aber mir fallt grad nix ein.
Ehrlichkeit und offenheit find ich immer noch toll.
das mit dem nicht über dinge nachdenken hab ich übrigends noch kaum verstanden ... erklärungsbedarf.
Loslassen:
fällt mir sehr schwer, aber mir ist jetzt bewusst wie wichtig das eigentlich ist. Immer an seinen Gewohnheiten und vorallem Sicherheiten festzuhalten heißt sterben. Ich habe in gewisser weise gelernt mich davon zu lösen und glaube fest daran, dass es wichtig und gut ist. Ich habe allerdings auch große Angst, dass ich irgendwann wieder in alte Muster zurückverfalle. Mein altes Muster war schon nicht so tragisch schlecht - ich hatte halt mein Leben auf konstant gutem Glückslevel - viele andere Menschen könnten sich da einiges abschneiden an Glücklichkeit, trotzdem habe ich nicht voll gelebt. Klingt grad sehr melodramatisch (ist das das richtige wort) - aber in einer abgeschwächten Form stimmt das glaub ich so. Das führt mich zum nächsten thema:
schutzschild
ich denke, dass ich gespickt von entäuschungen, aber auch von grund aus ein ziemlich dickes schutzschild habe (hatte?) das mich vor emotionalen Enttäuschungen schützt. Speziell nach der Trennung mit der Lenka - die wie mir klar geworden ist, doch mehr bedeutet hat als ich zunächst dachte - also speziell die Trennung (die lenka selbst muss ich sagen war doch mehr eine zweckfreunding zur befriedigung der triebe - ok ich schreib hier mal nicht weiter :) ) woooo den satz hab ich jez komplett verloren - mit den vielen "-" hab ich sogar jez mich selbst verwirrt.
also es ging darum, dass die trennung doch schlechter für mich war als ich dachte.
Ich glaube, um auf meine 3 Teile Theorie zurückzukommen, mein Herz hats gecheckt, meinem Gehirn wars relativ wurst - weil objektiv gesehn unsrer Beziehung halt doch der gewisse Funke gefehlt hat.
Auf jeden fall hat sich dieses Schutzschild dadurch nur noch vergrößert und ich habe eben speziell in den letzten 1 1/2 jahren bei Frauen überhaupt nichts mehr erreicht aus dem Grund, dass ich mir immer 1000000% sicher sein wollte, dass da keine aufn emotionalen Deckel kommt - was aber ein blödsinn ist, weil man auf die weise nicht lebt.
Ich habe wirklich stark das Gefühl, dass dieses Schutzschild gefallen ist, dank dir (du weißt schon wer ;) ). Bzw. ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich habs grad recht gut unter Kontrolle es absichtlich durch meine Gedanken unten zu halten. Es wird wahrscheinlich wieder ein wenig aufgebaut, weil so ein Schutzschild ja irgendwo auch ganz natürlich ist.
Soo ich muss jez dann meinen kleinen bruder abholen und glaub ich hab eh scho so ziemlich alles gesagt was gesagt werden musste (absoluter schwachsinn, man könnte bestimmt noch 100000000000000 stunden schreiben).
kommentare/anregungen/auslacher/whatever sind erwünscht.
Freitag, 20. Februar 2009
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